Wo ist die Kohle?!
Fand heute auf YouTube ein köstliches Video von einem Satsang mit Mooji: Der Fragesteller beschreibt, was “dieses Spiel” (gemeint ist self-enquiry/Innenschau mit der Frage “Wer bin ich?”) zu jeder Menge Frieden und Freude geführt hat, sogar zu völlig müheloser Gewichtsabnahme und etlichen wunderbaren Dingen mehr, aber … wo ist die Kohle??! :-)))
Beim Releasing mit der Sedona-Methode geht’s so ähnlich zu.
Mir scheint, manchmal zieht etwas in uns uns tiefer oder weiter – weiter, als wir mit unseren mit dem Geist und aus einer bestimmten Situation heraus formulierten Zielen gehen wollten.
Wenn Ziele/Wünsche sich nicht manifestieren, obwohl wir auf physischer und energetischer Ebene vermeintlich doch alles dafür getan haben, daß sie sich realisieren können, betrachten manche Leute das dann als “es soll nicht sein” oder fragen “Was soll ich hier lernen?”. Das impliziert, daß es eine höhere Instanz gibt, die Errungenschaften oder Lektionen zuteilt oder eben nicht.
Mein Eindruck ist eher, daß diese Instanz unser eigenes Selbst ist, und daß diese Prozesse die Manifestation des innigsten Wunsches sind, den wir in uns tragen: mit uns selbst eins zu sein. Gerade das kann aber kaum fühlbar oder nachvollziehbar sein, je weiter wir eben von diesem eigentlichen Selbst “weg” sind.
Wenn auf einer Angelegenheit viel Wollen liegt (releasing-mäßig gesprochen) und sie sich partout nicht in das zu verändern scheint, was erwünscht ist (eine körperliche Heilung, Geldfluß, was auch immer), probier mal diese Frage aus:
Könnte es sein, daß ich eigentlich gar nicht so sehr dies, sondern etwas anderes und tieferes will? Und könnte ich gestatten, mich diesem anderen Ziel zu öffnen? Könnte ich für jetzt die Sachlage so wie sie ist akzeptieren und die Veränderung gestatten, von der mir für den Moment noch gar nicht klar ist, daß sie notwendig ist?
Möglicherweise kommt eine Menge Frust, Widerstand und noch mehr Wollen auf – das ist der nächste Stoff fürs Releasing.
:-)
Moojis Webseite: www.mooji.org
Sophie Hack | Berlin