Wo sich feinstoffliche Wahrnehmung findet, Teil 1

Manche eigentlich sogar sehr intuitiven Menschen tun sich etwas schwer damit, bewußt und absichtsvoll ins feinstoffliche Wahrnehmen einzusteigen – zum Beispiel im Rahmen eines ThetaHealing-Kurses, in dem ja aktiv damit gearbeitet wird.

Bei einigen liegt das vermeintliche Problem ganz einfach: sie suchen einfach an der verkehrten Stelle nach Wahrnehmung und/oder haben durch Bücher oder Erzählungen anderer unzutreffende Vorstellungen davon, was feinstoffliche Wahrnehmung wäre.

Manche erwarten beispielsweise innere Bilder direkt hinter den geschlossenen Augenlidern, wo beim äußeren Sehen vermeintlich auch das Bild entsteht – dabei verwechseln wir auch beim äußeren Sehen den “Ort” des Bildes mit der gleichzeitig vorhandenen Information über den Ort des betrachteten Objekts.

Oder sie erwarten ein inneres Bild, das mehr oder weniger genau so aussieht wie ein äußeres.

So ist das aber nicht. Für feinstoffliche Wahrnehmung (wie bei der “anderen”, “normalen” Wahrnehmung auch) übersetzt unser Gehirn für uns Energie oder Schwingung in Sinneseindrücke. Diese Information schlägt es einem oder mehreren Kanälen zu: dem Sehen, Wissen, Hören oder Fühlen/Spüren. Eine Information wird oft durch gemischte Kanäle transportiert, beispielsweise ein Bild, von dem man weiß, was es bedeutet (Sehen/Wissen).

Die Eindrücke, die beim feinstofflichen Wahrnehmen erzeugt werden, ähneln denen, die wir von Erinnerungen oder Träumen kennen – eben gerade in der Regel nicht solchen, die dabei entstehen, wenn wir uns mit vollem Tagesbewußtsein in der Gegend umsehen.

Probier’s mal aus. Die folgenden Fragen werden einen Eindruck in dir aufsteigen lassen. Wenn das passiert, beobachte oder beschreibe innerlich, wie er beschaffen ist und “wo” er sich findet:

  • Wie hat dein erstes Kinderzimmer ausgesehen? Oder dein erster Schulranzen?
  • Kannst du dich noch ungefähr an deinen letzten Traum erinnern? Welche Eindrücke gab es da?
  • Weißt du noch ungefähr, wie Dreisatz in der Mathematik funktioniert oder zumindest, was es damit auf sich hat? Oder was Photosynthese ist? So ungefähr?
  • Wie klingt/klang die Stimme deiner Mutter?
  • Wie hat es sich angefühlt, als du zuletzt ärgerlich warst? Hast du dir schonmal Gliedmaßen verletzt, z.B. einen Fuß verstaucht? Wie hat sich das angefühlt?
  • Wenn du über feinstoffliche Wahrnehmung nachdenkst (z.B. “Ist da jetzt was? Nehme ich da jetzt was wahr?”), “wo” ist das?

Laß dir ein bißchen Zeit und betrachte diese Eindrücke. Dann kannst du Teil 2 lesen. :-)

14. September 2011 by Sophie
Categories: ThetaHealing, Uncategorized | Tags: , | Leave a comment

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